Nacholympische Gedanken zur Olympiade.
So, und jetzt mahnt mich mal ab.
Fromme orthodoxe Juden überqueren die Straße dreimal häufiger unachtsam als andere Menschen, das ergab eine im "New Scientist" veröffentlichte israelische Untersuchung. Die Ursache könnte darin liegen, daß religiöse Menschen weniger Angst vorm Tod haben, so die Forscher.
Fliehendes Kinn, scharfe Falten um die Mundwinkel: das Kampfgrinsen von Florian Silbereisen, 25, wirkt zielgruppenaffin frühvergreist. In 20 Jahren wird er aussehen wie eine sonnengegerbte Kreuzung aus Jörg Haider und Ramses II.
Mir wird gerade schon wieder schlecht:
"Bei einer [britischen] Umfrage unter Dreijährigen erkannten 70 Prozent das Logo einer amerikanischen Fastfoodkette – aber nur die Hälfte kannte den eigenen Nachnamen."
Und nein – ich glaube nicht, daß die Zahlen, würden sie in Deutschland erhoben, dem Volk der Dichter und Denker zur Ehre gereichten.
Jetzt geht das ja wieder mit den Festtagswünschen los. Und da habe ich ein Problem. Kein großes, aber ich stolpere halt darüber. Die Leute sagen nämlich anstelle von "Fröhliche Weihnachten" immer häufiger "**Schöne Weihnachten".
Ich weiß ja nicht... in meinen Ohren klingt das irgendwie, hm, unrund. Nicht direkt falsch, aber seltsam. Als ob unter einem Brief "Mit höflichen Grüßen" zu lesen wäre. Nicht falsch, aber man fremdelt ein wenig. Eine Generationenfrage scheint dem übrigens nicht zugrundezuliegen, auch die Frau Mama bedient sich dieser Wendung.
Als guter Katholik bin ich natürlich über die Gnadenmittel der Heiligen Kirche völlig im Bilde wie auch die Möglichkeit der allzeitigen Vergebung der Sünden.
Aber sein Ableben läßt trotz allem den Gedanken an die Hölle zumindest für verstockte Sünder durchaus sympathisch werden.
Hasta la vista, Baby.
Der einzige Oppositionsführer heißt derzeit Horst Köhler.
Heute vormittag mehrfachst bei der Telekom-Hotline angerufen.
+ : Kein nerviges da-da-da-di-da und Chorgeschmalze mehr.
+ : Aufforderung, zwecks Evaluierung der Kundenzufriedenheit am Schluß dranzubleiben.
- : Endloses durchhangeln durch eine Computerfragemaske. Warten. Danach Mitteilung, alle "Berater" wären im Gespräch.
- : Hotline-Computer beendet das Gespräch. Einfach so. Und nix ist mit Evaluierung. Werden schon wissen, wieso.
Nachher geh' ich noch zum T-Punkt meines Vertrauens. Der wird vorweihnachtlich verstopft sein. Werde wohl dieses T-Shirt anziehen:

[Via]
