Dienstag, 31. Oktober 2006
Horror oder die Qual der Wahl

Halloween. Kann mich nicht entscheiden, als was ich heute abend gehen soll, was am gruseligsten ist: George W. Bush? Kim Jong Il? Gerhard Schröder? Gesundheitsreform? Ein Totenschädel? Ein bayerischer Gebirgsjäger?

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Montag, 30. Oktober 2006
Die Rettung

Mir ist noch was für das sexy aber pleite Berlin eingefallen: Man könnte doch einfach den ganzen, riesengroßen Schuldenberg von 60 Mrd Euro dem Wowi schenken und am besten das städtische Anhängsel (Berlin) gleich dazu, sodaß sich alles, der gewaltige Schuldenberg und das städtische Anhängsel (Berlin) gewissermaßen in Privatbesitz befänden.

Und dann geht der Wowi zum Amtsgericht und beantragt `ne Privatinsolvenz.


Gedanken, die mir gerade beim Blick auf eine Wetterseite kamen. In Berlin aktuell 9°C mit nachfolgender Regengarantie. Hierselbst am Rhein 16° und STRAHLENDSTER Sonnenschein von makellos blauem Himmel. Da wird man schon mal mitleidig.

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Sonntag, 29. Oktober 2006
Oktoberhimmel

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Samstag, 28. Oktober 2006

In den Semesterferien jobbte ich in einer Agentur als Kontakter. Als ich anfing, Freunde nach einem gemeinsamen Abend mit "Auf Wiederhören" zu verabschieden, wurde mir klar, daß ich besser die Hände davon lassen sollte.

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Freitag, 27. Oktober 2006
Merkel lügt

... gerade in der Glotz' und wird dabei nicht mal rot. Zur Lage in Afghanistan und den dort anwesenden Bundeswehrsoldaten weiß sie zu berichten, "daß ihr Mandat wirksam ist". Selbstreferentieller Realitätsverlust?

Folge ich dieser "Logik", ist alles klar. Daß diverse Warlords und die Taliban eine Provinz nach der anderen einkassieren, daß auch der vormals sichere Norden (wo die Deutschen sitzen) mittlerweile ein Pulverfaß ist, daß der Herr Karsai eine ebenfalls höchst zweifelhafte Rolle im afghanischen "Demokratisierungsprozeß" spielt, daß der Rauschgiftanbau und -export mittlerweile wieder glänzende Gewinne garantiert - das bilde ich mit dann gozeidank nur ein.

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Herbstwahn

Acer platanoides

Herbstzeit. Das bedeutet unvermeidlich nicht nur gelbes, braunes, rotes, buntes Laub, das bedeutet vor allem fallendes Laub. Sowas läßt einen ordnungsliebenden deutschen Gartenbesitzer in der Nachbarschaft natürlich nicht ruhen. Also wirft er seinen soeben erworbenen Laubsauger an und verbringt die folgende Stunde (!) damit, die vier Quadratmeter seines auch Ende Oktober akkurat gestutzten Vorgartenrasens unter ohrenbetäubendem Lärm von jeder Verunreinigung zu befreien. Da heute ein windiger Tag ist und darüberhinaus, wir erinnern uns freundlich, gerade der Herbst sein buntes Szepter schwingt, und Nachbars Garten außerdem baumumstanden ist, gleicht der Mann einem Abbild des Sysiphos. Bei Einbruch der Dunkelheit sieht er es endlich ein und trollt sich.

Wenn er wenigstens noch die Wege auf- und abpatroullieren und die Hundekackwürste aufsaugen würde...

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Evolution

- Ich suche nach dem Sinn des Lebens.
- Versuch's mal mit Googeln.

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Donnerstag, 26. Oktober 2006
Che bella ottobrata!

Bevor nun der Winter kommt, währenddessen man sowieso viel zu viel ißt, erst recht als wiedergeborener ChristNichtraucher, heute noch einmal für dieses Jahr wohl der letzte Besuch dieser Art in Garten und Terrasse: der Kuchen nur halbiert, dann wärmen die letzten Strahlen der Sonne auch noch das gute Gewissen.


Sonnig und windstill, 24°C

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Das Theater ums soldatische Gemächt am toten Gedankengehäuse hat immerhin einen Vorteil: das Bild ist für längere Zeit unauslöschlich in die Gehirne eingebrannt. Solange die Herren Entscheider vorm nächsten Auslandseinsatz vor allem den Schniedelwedler im Flecktarn vor Augen haben, der den Schädel in der anderen Hand mit "zu dir oder zu mir?" befragt, werden sie's vielleicht erst mal mit einem zusätzlichen Manöver in der Schnee-Eifel bewenden lassen.

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Mittwoch, 25. Oktober 2006
Pimmelschädel am Hindukusch

Ich habe ja seit den Zeiten, als wir den Westen gegen die bolschewistische Flut an der Elbe verteidigten, viel gelernt. Zum Beispiel, daß aus Feinden Freunde werden können. Ich habe auch akzeptiert, daß man einem ethnischen Säuberer nicht das Schlachten durchgehen lassen kann, sondern ihm auf die Finger haut. Im Ergebnis sieht das ja ganz gut aus.

Aber ich habe nicht mehr eingesehen, daß "Deutschland auch am Hindukusch verteidigt wird". Und schon gar nicht habe ich gewußt, daß ein männliches Glied eine Waffe der Verteidigung ist.

Interessante Erkenntisse, nicht zuletzt für die Freunde der hochprofessionellen Freiwilligenarmee.


Wieso hab ich mich gestern eigentlich noch über dilettantische Amerikaner in Mittelost aufgeregt? Unsere können das genauso doof.

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Wenn der Sturm an den Bäumen rüttelt, ist das nicht Zapfenstreich, schon eher Zapfenstoß, was einem ungeschützten Kopf draußen droht. Auf diese Weise nachdrücklich an die Anwesenheit des Herbstes erinnert worden. Trage jetzt nur noch Helm.

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