Samstag, 31. Dezember 2011

Und bitte: Silvester. Mit "i". Lernt das doch mal endlich.




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Samstag, 24. Dezember 2011


"Eγενετο δε εν ταις ἡμεραις εκειναις εξηλθεν δογμα παρα καισαρος αυγουστου απογραφεσθαι πασαν την οικουμενην. αὑτη απογραφη πρωτη εγενετο ἡγεμονευοντος της συριας κυρηνιου. και επορευοντο παντες απογραφεσθαι, ἑκαστος εις την ἑαυτου πολιν..."

Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens."




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Freitag, 23. Dezember 2011
An Eides statt

Der Blick auf die Causa Wulff erinnert zunehmend an die Welt des Fußballs. Nie sind die Schwüre auf den Trainer heiliger als kurz vor seiner Entlassung.




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Mittwoch, 14. Dezember 2011
Berliner Abgangszeugnis

Was für eine armselige Wurst muß dieser Bundespräsident eigentlich sein, wenn ihm protokollarisch nachgeordnete Politiker - und sei es die Kanzlerin - das "Vertrauen aussprechen" müssen, weil er wie kleiner Reihenendhausbesitzer seine Finanzen nicht in Ordnung halten kann?

Dieses Armutszeugnis ist hoffentlich auch das Abgangszeugnis für diese Peinlichkeit im Schloß Bellevue.




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Montag, 12. Dezember 2011
Baron in der Manege

Zu Guttenberg als europäischer Netz-Man also. Was erhofft sich Seine Gnaden ausgerechnet vom Netz, das ihn doch als Plagiator und Lügner überführt und damit letztlich gestürzt hat? Will er der Bestie ins Antlitz blicken?

Auf jeden Fall scheint er mit seinem Auftritt darum zu betteln, ein zweites Mal geschlachtet zu werden. Der Mann ist in der Tat wirklichkeitsresitent.



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Samstag, 26. November 2011

Ein Nachmittag im Badesee, Futterkugeln, eine getroffene Ströbele-Frau, Geschrei, Anzeige, Berichterstattung, Abmahnung. Soweit normal im deutschen Alltag, der zig Beispiele für altersstarrsinnige, rechthaberische Rentner liefert, die ihrer Umgebung, Kindern zumal, das Leben schwer machen. Aber jetzt der Stöbele, der meint, den Zensureffekt nutzen zu können, den das deutsche Abmahnwesen bietet.

War es nicht Ströbele, der mit den Taliban verhandeln wollte? Und jetzt schafft er es nicht einmal, mit 13jährigen zu reden.



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Dienstag, 22. November 2011
Öffentliche Regression

Wann hat das eigentlich angefangen, daß Mütter in den Medien (ganz wurscht, ob Glotze oder Zeitung, aber vor allem in der Glotze) nicht mehr "Mütter", sondern konsequent und fremdschamwürdig "Mamas" genannt werden? Das hat soetwas kindlich-regessives an sich, fast so peinlich, wie wenn faltige Mittvierziger noch in Hüfthosen herumlaufen und sich mit vermeintlich hippen Vokabeln wie "Chillen" an den vermuteten Zeitgeist ranzuschmeißen versuchen.




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