Dienstag, 2. Januar 2007

Es ist dies schon jetzt der Winter der Überraschungen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals zuvor an einem 2. Januar in den Garten getreten zu sein und dort noch Blumen für die Vase geschnitten zu haben.

Bis heute.


Neujahrsrosen

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Ach ja: 1 Jahr rauchfrei.

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Montag, 1. Januar 2007

Der allgemeine Medientenor vom dollen Wachstum wurde mir heute Nacht sinnfällig vor Augen geführt: soviel Geballer hab ich seit Silvester 2000 nicht gesehen.

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Sonntag, 31. Dezember 2006

So, das war's dann für dieses Jahr. Interessant und gegensätzlich, weil sich Enttäuschungen und fortschreitende Desillusionierungen mit neuen Hoffnungen zu einer ganz eigenen Melange verbunden haben.

Nun denn, die Segel gesetzt und auf nach 2007!

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Samstag, 30. Dezember 2006

Erst haben sie ihn hochgerüstet oder daran tüchtig verdient, weil er den bösen iranischen Feind bekämpft hat. Dann wurde er der böse Feind. Dann gab es noch einen böseren Feind mit längerem Bart, der zwar nicht so viele Menschen umgebracht hatte wie er, aber woanders, in der Großen Stadt. Engere Verbindungen konnte man ihm zwar dazu nicht nachweisen, aber egal.

Jetzt haben sie ihn aufgehängt, in Europa weinen diejenigen nun Krokodilstränen wegen der erschröcklichen Todesstrafe, die noch an die goldenen Zeiten der hohen Rendite zurückdenken, die man an Euphrat und Tigris einstmalen erzielen konnte. Der Toten, die da seinerzeit links und rechts der Straße lagen, wurde mit weitaus weniger Aufwand gedacht.

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Freitag, 29. Dezember 2006
Tötet Windowas Vista?

Dass Microsoft im Unterschied zur oft propagierten amerikanischen Freude am Wettbewerb eine einträgliche Monopolstellung bevorzugt, ist weltweit bekannt. Doch diese Marktposition könnte demnächst sogar Menschenleben gefährden. Das jedenfalls ist eine der Kernaussagen eines Artikels, den der Sicherheitsexperte Peter Gutmann von der Universität von Auckland in Neuseeland über die digitalen Schutzmechanismen von Windows Vista geschrieben hat. Um sogenannte "Premium Inhalte", also Musik- oder Videodaten von DVDs zu schützen, stellt Windows Vista sehr hohe Anforderungen an alle Komponenten, die an der Datenverwaltung beteiligt sind. Neue Hardware und neue Treiber müssen demnächst den Vista-Kriterien genügen und entsprechend zertifiziert sein. Genügt ein Treiber diesen Anforderungen nicht, dann kann er vom System abgeschaltet werden, auch wenn er zum Beispiel für alle Chips eines Herstellers verwendet wird. Was nichts anderes heißt, als dass in Zukunft nicht nur Sound- oder Grafikkarten nicht mehr richtig funktionieren könnten. Auch computergestützte Anwendungen in der Flugüberwachung oder in Krankenhäusern könnten betroffen sein. Gutmann bilanziert die Angelegenheit so: "Die Vista-Spezifikation zum Schutz digitaler Inhalte ist womöglich die längste Selbstmordankündigung der Geschichte."

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Mittwoch, 27. Dezember 2006
Insektenkunde

Sportfunktionäre bewegen sich zumeist in einer Gemengelage zwischen Korruption, Nepotismus und mafiotischer Vernetzung und scheuen Transparenz und Ehrlichkeit wie Kakerlaken das Licht.

Da kann es nicht verwundern, wenn der olympische Oberfunktionär Jaques Rogge plötzlich rechtsstaatliche Prinzipien entdeckt und im Fall der fahrradfahrenden Chemiebomben Ulrich und Basso auf der Unschuldsvermutung besteht.

bla

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Montag, 25. Dezember 2006

"εγενετο δε εν ταις ἡμεραις εκειναις εξηλθεν δογμα παρα καισαρος αυγουστου απογραφεσθαι πασαν την οικουμενην. αὑτη απογραφη πρωτη εγενετο ἡγεμονευοντος της συριας κυρηνιου. και επορευοντο παντες απογραφεσθαι, ἑκαστος εις την ἑαυτου πολιν..."

"Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens."


Tja, macht was draus.

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