Samstag, 13. Oktober 2007
Si hortum habes (VIII)



Nicht zu den unerfreulichsten Begleiterscheinungen eines Gartens gehört es, daß er seinen Hüter und Besitzer bei rechter Pflege unablässig vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein mit Blumen versorgt. Das ist besonders in den in unseren Breiten nicht seltenen lichtlosen und nassen Sommern wichtig, weil auf diese Weise eine Art bunter Versöhnung mit den trübseligen Verhältnissen möglich wird. Und auch während einiger strahlender Oktobertage, die dennoch nicht gänzlich dieses unbeschreibliche Wohlgefühl während der römischen Heimkunft zu überdecken vermögen, kann der selbstgepflanzte Blumenstrauß ein wenig Trost spenden. Denn ein Haus mit Garten wäre in Rom eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.


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