Sonntag, 24. Juli 2011

Und dann noch das hier:

"Die 'Delta' genannte Anti-Terror-Einheit legte die 45 Kilometer lange Strecke von Oslo nach Utøya im Auto zurück, was Oslos amtierender Polizeichef Sveinung Sponheim am Samstag so begründete: 'Im Auto ging es schneller, ein Hubschrauberflug hätte zu lange gedauert.' Bei ihrem Eintreffen griff die Spezialeinheit auf Boote von Freizeitkapitänen zurück, um nach Utøya übersetzen zu können."

Öhm, ein Land wie Norwegen mit einer Küstenlänge von 2.650 Kilometern (Fjorde und Buchten eingerechnet sind's sogar über 25.000), Hunderten von Seen, und die Anti-Terror-Truppe hat keine eigenen Boote?



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Samstag, 23. Juli 2011




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Mittwoch, 20. Juli 2011

Google ist wirklich international. Der Amtssitz des italienischen Staatspräsidenten, der Quirinalspalast, wird auf Google Maps gerade als "Kvirinalska palača" bezeichnet...



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Sonntag, 17. Juli 2011
Fast drei Prozent

Ich finde ja, Silvana Koch-Mehrin macht sich um die Demokratie verdient, wie auch um Sitte und Moral. Die enttitelte Ex-Vorzeigefrau der FDP will nämlich ihren Doktor zurück, auf dem Klageweg.

Daß sie nicht nur eine faulenzende Nichtskönnerin ist, sondern auch eine überführte Lügnerin und Plagiatorin, ficht sie nicht an. Da versteht die Frau keinen Spaß. Und so sorgt sie dafür, daß sie in den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung weiter präsent bleibt. "Man sieht an ihr sehr gut, was an den Sprüchen der FDP zu Leistung und Belohnung zu halten ist. Diese Frau steht wirklich für diese Partei und ihre Mitglieder: Nicht Mehrleister, sondern Besserverdiener, nicht Belohner, sondern Mitnehmer. Nicht die anständigen Leute, sondern angebende Vortäuscher. Keine Elite, sondern Absahner. Nemand könnte die Partei besser als diese Frau verkörpern."

Und gemeinsam mit anderen Helden der Arbeit wie dem ebenfalls titel-kastrierten Chatzimarkakis sicherstellen, daß die FDP dauerhaft unter fünf Prozent bleibt. Ein überzeugender Beitrag zur politischen Kultur.



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Mittwoch, 13. Juli 2011
Rossebändiger und Wüstensöhne

Der wahre Träger des diesjährigen Quadrigapreises hätte nicht Wladimir Putin heißen sollen. Der wirkliche und berechtigte Kandidat für den Rossebändigerpreis in der Tradition der Ereignisse 1990ff. ist natürlich Muammar al Gaddafi. Immerhin ist es ihm gelungen, Deutschland und Rußland so nahe zusammenzuführen, wie es zuvor nicht einmal Helmut Kohl und Michail Gorbatschow fertiggebracht haben. Und die Demokratie befördet er in Libyen ja auch, irgendwie, indirekt.



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Montag, 11. Juli 2011

Im Endeffekt haben sich Berlins Lippenbekenntnisse zum arabischen Frühling ganz und gar als heiße Luft erwiesen. Die Verantwortlichen bleiben kraftlos in den alten Denkschemata des kalten Krieges gefangen. Geheimhaltung als oberstes Prinzip... Der Feind meines Feindes... Die Weigerung, die Entwicklung in Libyen tatkräftig zu unterstützen, um sich lieber der Tunix-Koalition um China und Rußland anzuschließen, wirkt jetzt im Licht des Saudi-Panzer-Deals nur konsequent. Vorwärts nimmer!

Wenn es aber nur darum geht, Kraus-Maffei zu sanieren, braucht es nun wirklich keine Geheimniskrämerei.



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Donnerstag, 7. Juli 2011

Nebenan erfreut man sich über das Scheitern der Münchner Olympiaträume 2018 und den Beschluß, den Berlinern ein Retortenstadtschloß hinzustellen.

Zu Unrecht. Als Steuerzahler sind wir so oder so dran. Nur über die endgültige Höhe des derzeit auf 500 Millionen veranschlagten Bundesanteils für das "Stadtschloßimitat" sind die Wetten noch offen. Aber das sind eh nur Peanuts. In Berlin ist man derzeit ohnehin in Gönnerlaune und will die Kinderstar-Gruppe FDP mit milliardenschweren Geschenken solange am Leben erhalten, bis Rösler, Lindner und Bahr erwachsen sind. Da werden wir ja wohl noch das Geld für ein bißchen künstliche Hauptstadtkultur haben.



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