Sage keiner, ich hätte nicht ein Herz für die verehrten Leser, die sich hierherverirren. Aus gegebenem Anlaß hier ein besonderer Dienst: einfach mit dem Gesicht ein bißchen näher an den Bildschirm und schon kommt die Erfrischung!










Spanien ist ja auch ein schönes Land.
Und Deutschland schlummert heute Nacht ungestört, still & in tiefem Frieden dem neuen Tag entgegen, der geradezu südländische Witterung verspricht.
Es ist ja schon immer guter Brauch gewesen, zu bestimmten Zeiten im Gespräch und bei Abschiedswünschen Erwähnung der gerade anstehenden Anlässe zu machen. "Schönes Wochenende", "Frohe Festtage", das sind so die üblichen Schlußfloskeln. Doch auch wenn die Begeisterung für manche Aspekte der öffentlichen Erregung bei mir nur sehr schwach ausgeprägt ist, kann auch ich mich dem kollektiven Taumel nicht immer völlig entziehen.
Eben telefonierte ich mit einer Handwerkerfirma und die Frau am anderen Ende der Leitung beschloß das Gespräch mit dem Abschiedsgruß "schöne Fußballwoche noch!".

Die deutsche Bevölkerung hat ein feines Gespür für das, was wichtig ist und was nicht.
Obwohl doch alle gerade so schön in Übung sind: Nach der Wahl Christian Wulffs zum neuen Bundespräsidenten gab es nirgendwo feiernde Menschen, die sich begeistert in den Armen lagen, auch kein einziger Autokorso fand sich, um hupend und fahnenschwingend dem neuen Staatsoberhaupt zu huldigen.
Und die Linke hat bewiesen, daß ihr die ruhmreiche Vergangenheit verdienter Tschekisten von Ulbricht bis Mielke (Lied: "Oh alte Stasi-Herrlichkeit, wohin bist du entschunden? Nie kehrst du wieder, schöne Zeit...")und eingeschnapptes Beleidigtsein wichtiger sind als unser Land und seine Zukunft. Hoffentlich bekommen sie dieses niederschmetternde Zeugnis ihres politischen und moralischen Bankrotts noch lange unter die Nase gerieben. Sie haben es sich redlich verdient.
Zwei Wahlgänge, und die widerspenstige Bundesversammlung hat die designierte Präsidial-Schlaftablette der Mehltau-Kanzlerin Merkel zweimal durchfallen lassen.

Das ist eine erstklassige Ohrfeige für Merkel und Westerwelle. Und die ist mehr als verdient. Nun hängt es an den Kommunisten der Linken, ob sie die Größe und strategische Begabung besitzen, der schwarzgelben Regierung einen entscheidenden Stoß zu versetzen. Oder ob sie lieber erneut das Klischee bestätigen wollen, das ohnehin alle Welt von ihnen hat: kleingeistige, nachtragende Nörgler zu sein, die nicht über ihren Tellerrand zu blicken imstande sind. Die Linke hat also viel Gelegenheit, sich als kursichtige Esel zu beweisen. Oder die Gunst der Stunde zu nutzen.
Erklärungsversuche für die WM-Niederlage Deutschlands gegen Serbien. Natürlich ist es nicht mit rechten Dingen zugegangen...

Die Mixa-Wochen gehen unvermindert unterhaltsam weiter. Erst läßt sich der Ex-Bischof im "Welt"-Interview über seine Mitbrüder aus, die ihn zum Rücktritt gezwungen hätten und was die Prügel gegen Kinder anginge, da wäre alles "rechtens" gewesen. Da die Verantwortlichen beim Erzbistum München offensichtlich glaubten, das Bild, das die katholische Kirche in diesen Tagen abgibt, sei noch nicht trübe genug, keilt die Münchner Exzellenz Marx zurück bzw. der Erzbischof läßt seinen Presseversprecher sich genüßlich über den Aufenthalt Mixas in einer psychiatrischen Klinik verbreiten.
Dieser Sprecher kennt sich übrigens bestens im Geschäft mit niederträchtigen Rufmord- und Schmierenkampagnen aus, immerhin war er sechs Jahre Kloakenwärter Redakteur der BLÖD-Zeiung.
Was bei Kirchens alles so Karriere machen kann… man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Das wird den Kirchenaustrittszahlen noch einmal kräftigen Aufschwung verleihen. Luzifer hätte es als kirchlicher PR-Beauftragter nicht besser hinbekommen…
