erhard Schröder empfiehlt der SPD, Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten aufzustellen.
Früher nannte man das einen Todeskuß.
A lso, ich war heute nachmittag mal kurz da. Umfassende Absperrungen, ein direkter Zugang zur Moschee war nicht möglich. Salafisten war der Zutritt zum näheren Demogelände verboten worden. Ich hab dann doch noch welche getroffen, die ganz furchtbar böse guckten. Von Pro Köln/NRW/Dingsda hab ich niemanden gesehen (ich war aber auch erst gegen drei, viertel nach drei da). Dann noch ein kleines Grüppchen Antifa, die zwischendurch drollige Parolen brüllten ("Nie wieder Deutschland!" und ganz merwürdig "Stalingrad: schwarz war die Nacht, rot war der Schnee, überall die Rote Armee!"... wtf?). Umstehende Passanten und die sehr entspannten Polizisten grinsten sich eins. Mehr war nicht.
Bin dann nach Hause Kaffee trinken gegangen.








Das ganze Jahr freue ich mich auf den Frühling, wenn wieder Spargelzeit ist. Neben dem weißen Klassiker gern auch die grüne Variante, in einer archaisch einfachen, aber unübertroffen wohlschmeckenden Art, wie es die Italiner machen:
Den bißfest (!) gegarten Spargel auf dem Teller verteilen, großzügig heiße Butter darüber gießen und anschließend ordentlich Pecorino reiben. Da zu ein Gläschen Vernaccia di San Gimignano und man ist im Paradies.
Was ist das eigentlich für ein Land, in dem man für Sachbeschädigung oder Urheberrechtsverletzung langjährige Haftstrafen kassiert, wohingegen solche, die in U-Bahnhöfen oder sonstwo arglose Zeitgenossen halbtotschlagen oder bei einer Hetzjagd vor ein Auto in den Tod jagen, mit Bewährungsstrafen davonkommen?

Frohe Ostern!
Die FDP läßt die Schlecker-Transfer-Gesellschaft platzen, 11.000 Menschen stehen mit mauen Perspektiven schuldlos auf der Straße und die Liberalen halten das für einen Erfolg. Die reine Lehre steht. Fiat justitia et perat mundus. Oder so. Eine Milliarde für Hoteliers, keinen Cent für 11.000 Menschen. "Denen helfen?" scheint es bei der FDP zu heißen. "Uns hilft ja auch keiner."
Eine Partei im Untergang. Die blaugelben Häuptlinge sitzen im Bunker und Rösler gibt schon Nero-Befehle heraus. Wie der Führer einst müssen er und seine Entourage die Folgen dieser asozialen Haltung nicht am eigenen Leibe spüren.
Noch nicht.

Kein Glamour, keine Tätowierungen, kein Nachvollzug dessen, was alle zu denken haben. Nur erst einmal gutes Deutsch.
